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Praktische Beispiele aus dem Pflegebereich in der DASA

Für Patienten und Pflegende

Mit einem breitgefächerten Angebot verfolgt die DASA Arbeitswelt Ausstellung das Ziel, den Arbeitsschutzgedanken in die ganzheitliche Beantwortung der Fragen von Wettbewerbsfähigkeit, Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit einzubeziehen und dafür eine überzeugende, für die Zukunft tragfähige Perspektive anzubieten. Dabei stellt die DASA den Menschen mit seinen körperlichen, seelischen, sozialen und kulturellen Belangen in den Mittelpunkt. Dies gilt auch vor allem für die Heil- und Pflegeberufe, wo Idealismus und Nächstenliebe die Arbeit kennzeichnen. Hinzu kommen die nicht endenden Belastungen, denen Pflegepersonal und Ärzte täglich ausgesetzt sind: langes Stehen, ständiges Bücken, das Heben und Tragen schwerer Lasten, Schichtdienst, unregelmäßige Arbeitszeiten - ganz zu schweigen von der psychischen Belastung, die im täglichen Umgang mit kranken Menschen auf Dauer nicht ausbleibt. Die unablässige Begegnung mit Krankheit, Sterben und Tod bedeutet eine enorme seelische Beanspruchung, zumal die oft dünne Personalstruktur es in vielen Fällen nicht einmal gestattet, sich dem Patienten persönlich zuzuwenden. Damit daraus keine dauerhafte Belastung entsteht, sind positive Erfahrungen für Pflegende unverzichtbar. Deshalb stellt die Deutsche Arbeitsschutzausstellung in ihrem Ausstellungsbereich "Heilen und Pflegen" nicht nur die seelischen und körperlichen Belastungen in den Vordergrund, mit denen die im Pflegedienst Tätigen fertig werden müssen, sondern bietet auch Lösungsmöglichkeiten jeglicher Art an.

So werden an vielen Ausstellungsstationen zur Vermeidung von Erkrankungen der Pflegenden Vorschläge und Anregungen geboten, die den Pflegealltag erleichtern. Die Devise lautet: Durch eigenes Erleben und Erfahren die Situation der anderen besser verstehen. Im Ausstellungsbereich "Heilen und Pflegen" erfahren Pflegende darüber hinaus Wissenswertes rund um die "häusliche Pflege": eine behindertengerecht ausgestattete Musterwohnung in der Ausstellung berücksichtigt detailgetreu die Bedürfnisse von Patienten und Pflegenden. In einem "Deckenlifter" schweben beispielsweise Behinderte, die in ihrer Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt sind, ohne schweres Heben und Tragen und ohne große bautechnische Veränderung der Wohnung von Raum zu Raum. Gut durchdachte Hilfsmittel können den Patienten dabei unterstützen, sich weitgehend selbst zu helfen.