Navigation und Service

Springe direkt zu:

Suche

Suchbegriff eingeben

Treiber und Hemmnisse der Umsetzung im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Projektnummer:
F 2342
Projektdurchführung:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Status:
laufend
Geplantes Ende:
31. Mai 2017
Vorhabenbeschreibung:


AKTUELL: Telefon-Umfrage der BAuA zu betrieblichen Präventionsansätzen
Am 15. November 2016 startet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Telefon-Befragung unter Vertreterinnen und Vertretern der Leitungsebene von Betrieben in Deutschland. Die repräsentative Befragung, die insgesamt mindestens 1.000 Verantwortliche erreichen will, wird bis März 2017 fortgesetzt. Sie dient einer Bestandsaufnahme, wie die Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit aktuell in deutschen Betrieben wahrgenommen wird. Die Befragung hat für die Zielpersonen einen Zeitbedarf von 10 bis 15 Minuten. BAuA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontaktieren die Betriebe in den nächsten Monaten anhand einer Zufallsauswahl.
Für weitere Informationen zur aktuellen Telefon-Umfrage wenden Sie sich bitte an: oder .

Trotz der Verfügbarkeit vielfältiger Unterstützung der Betriebe bei der Umsetzung von Anforderungen des ArbSchG, des ASiG und der BGF ist die Zahl von Unternehmen nach wie vor begrenzt, die die Anforderungen an die betriebliche Arbeitsschutzorganisation und die Gefährdungsbeurteilung vollständig umgesetzt haben oder Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten.

Um die Situation bei der Umsetzung von Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu verbessern, werden die Ursachen für die Diskrepanz zwischen Angeboten bzw. Wissen zur Umsetzung und der tatsächlichen betrieblichen Umsetzung mit überwiegend qualitativen Methoden näher untersucht. D.h. Akzeptanzbarrieren und / oder Umsetzungsbarrieren einerseits sowie umsetzungsermöglichende / -begünstigende Faktoren andererseits werden empirisch mit bis zu 60 Betriebsinterviews und einer anschließenden quantitativen Validierung des aus den Interviews entwickelten Modells zu Wirkmechanismen erforscht.

Das Projekt basiert auf hypothesengeleiteten Sekundärauswertungen einschlägiger repräsentativer Befragungsstudien (BIBB/BAuA, ESENER, GDA-Betriebs- und Beschäftigtenbefragung) und dient in erster Linie der Theoriebildung.

Projektergebnisse:
Bericht "Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung - vergleichende Analyse der Prädiktoren und Moderatoren guter Praxis"
Bericht "Betriebliche und überbetriebliche Einflussgrößen auf die Tätigkeit und Wirksamkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit"
Fachartikel "Digitalisierung und Dienstleistungen - Herausforderung für die Arbeitsschutzakteure"
Fachartikel "Interpretive Patterns of Occupational Safety and Health: How Do They Affect Safety Organization and Health-Related Decisions of Enterprises? Basic Assumptions and First Impressions out of an Ongoing Project"

Fachveranstaltungen zum Projekt:

BAuA-Expertengespräch "Einflussfaktoren guter Präventionspraxis im Arbeitsschutz" am 12. November 2014 in der BAuA in Dortmund

Programm (PDF-Datei, 76 KB)

Bericht zum BAuA-Expertengespräch (PDF-Datei, 49 KB)

Übertragbarkeit von Prädiktoren und Moderatoren guter Praxis aus dem Feld der betrieblichen Gesundheitsförderung auf den Arbeitsschutz (PDF-Datei, 1 MB)
Prof. Gabriele Elke, Ruhr-Universität Bochum; Prof. Jochen Gurt, BITS Iserlohn

Einflussgrößen auf die Tätigkeit und Wirksamkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit (PDF-Datei, 2 MB)
Werner Hamacher, systemkonzept

38 Erfolgsfaktoren für Innovationen am Beispiel Prävention und Gesundheitsförderung: Theorien und Evidenz (PDF-Datei, 159 KB)
Prof. Thomas Kliche, Hochschule Magdeburg-Stendal

Weitere Informationen:

Fachgruppe 1.4 "Strukturen und Strategien im Arbeitsschutz; NAK-Geschäftsstelle"
Service-Telefon: 0231 9071-2071
Fax: 0231 9071-2070