Praxistaugliche Messverfahren zur Gefährdungsbeurteilung physikalischer Umgebungsfaktoren
- Projektnummer:
- F 2254
- Projektdurchführung:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
- Status:
- laufend
- Geplantes Ende:
- 30. Juni 2013
- Vorhabenbeschreibung:
Bei der Gefährdungsbeurteilung erfolgt die Analyse und Bewertung von Umgebungsfaktoren wie Lärm, Klima und Beleuchtung in der betrieblichen Praxis oftmals nicht sachgerecht. Gründe liegen in der unsachgemäßen Anwendung von Messverfahren und Messsystemen. Ressourcen (Personal mit detaillierten Fachkenntnissen, Ausrüstung, Zeit) stehen nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung. In der Folge unterbleiben die Analyse und Bewertung der Umgebungsfaktoren entweder, oder die Gefährdung wird mit zu großen Unsicherheiten oder fehlerhaft abgeschätzt. Um hier Abhilfe zu schaffen, sollen im Projektbündel
- die im untergesetzlichen Regelwerk und in der Normung beschriebenen, komplexen Messverfahren nach den Anforderungen der betrieblichen Praxis in einfachere Verfahren übersetzt werden. Ziel ist die Entwicklung von praxistauglichen Messverfahren, die eine effiziente Analyse und Bewertung von Gefährdungen mit hinreichender und wissenschaftlich abgesicherter Genauigkeit ermöglichen.
- Messsysteme auf Einhaltung von Messtoleranzen und Bedienfreundlichkeit (Gebrauchstauglichkeit) überprüft und bewertet werden,
- kompakte Handlungshilfen erarbeitet werden, die dem betrieblichen Praktiker Informationen zur Verfügung stellen, mit welchen Messverfahren und -systemen die Beurteilung der Gefährdungen durch Umgebungsfaktoren durchgeführt wird.
Wichtigste Zielgruppen sind Arbeitgeber bzw. die vom Arbeitgeber mit der Durchführung von Gefährdungsanalysen beauftragen Personen sowie betriebliche Beschaffer/Einkäufer von Messsystemen.
- Weitere Informationen:
Fachgruppe 2.5 "Labor Produkte und Arbeitssysteme"
Service-Telefon: 0231 9071-2071
Fax: 0231 9071-2070
