Fachtagung
Nanotechnologie - traditioneller Arbeitsschutz für innovative Materialien?
- Termin:
-
19. April 2012, 09:30 Uhr
bis
16:15 Uhr
- Veranstaltungsort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
- Inhalt:
Nano-Tagung der Sächsischen Arbeitsschutz-Konferenz unter dem Thema "Nanotechnologie - traditioneller Arbeitsschutz für innovative Materialien?"
Die Sächsische Arbeitsschutz-Konferenz (SAK), in der neben der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung und den Berufsgenossenschaften die Unfallkasse Sachsen, Fachbehörden und – verbände, Kammern und Sozialpartner organisiert sind, will u.a. helfen, das Niveau des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu erhalten und zu verbessern und regelmäßig Schwerpunkte und Strategien dazu mit den Partnern beraten.
Im Sinne dieser Zielstellung nimmt sie sich unter wesentlicher Beteiligung des SAK-Mitgliedes Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, Standort Dresden) auch des Themas Nanotechnologie aus der Sicht des Arbeitsschutzes an. Ihre Klientel wird immer wieder mit kritischen Fragen zu Nano konfrontiert, meist ohne selbst Spezialisten auf diesem Gebiet zu sein. Dabei besteht weitgehend Einigkeit über die Chancen dieser Zukunftsbranche bis hin zur Euphorie. Wesentlich differenzierter werden die damit verbundenen Risiken gesehen. Die Skala reicht von Verharmlosung oder Fatalismus bis hin zum Vergleich mit dem Asbest-Problem. Die unterschiedliche Qualität der Informationen über die Medien trägt eher zu weiterer Verunsicherung bei. Bund, Länder und die Wirtschaft unternehmen mit zahlreichen Projekten und enormem finanziellen Aufwand große Anstrengungen, um eine verantwortungsvolle Produktion und Nutzung der Nanoprodukte zu erreichen.
Ziel der Tagung ist es deshalb, für das Thema zu sensibilisieren und dazu beizutragen, dass eine sachliche Diskussion zu den Gesundheitsrisiken geführt werden kann. Die Darlegung valider Erkenntnisse wird ebenso erwartet wie die noch offener Fragen. Mit Beiträgen, die das Spektrum von Rechtsvorschriften über Gesundheitsrisiken, Expositionsermittlung bis hin zu Schutzmaßnahmen abdecken, sollen letztlich Anregungen für die Gefährdungsbeurteilung geboten werden. Dafür stehen namhafte Referenten aus Forschung und Praxis auch aus Sachsen zur Verfügung.
Das Programm der Veranstaltung (PDF-Datei, 215 KB) kann hier heruntergeladen werden.
- Teilnahmegebühr:
- Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.
- Veranstalter:
- Sächsische Arbeitsschutz-Konferenz (SAK) und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
- Zielgruppen:
- Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitsschutzakteure der Sozialpartner, der Wissenschaft, der Unfallversicherungsträger und der Arbeitsschutzbehörden
- Kontakt (fachlich):
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Dr. Erhard Schmidt
E-Mail: erhard.schmidt@smwa.sachsen.de
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Postfach 10 03 29
01073 Dresden
- Kontakt (Organisation):
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Regina Thorke
Tel. 0351 5639-5464
Fax 0351 5639-5210
E-Mail: thorke.regina@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Fabricestraße 8 (vormals Proschhübelstraße)
01099 Dresden
- Kontakt (Anmeldung):
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Rita Raphelt
E-Mail: rita.raphelt@smwa.sachsen.de
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Postfach 10 03 29
01073 Dresden
- Referent:
- Dr. V. Steinborn, Prof. Dr. Th. Gebel, S. Plitzko, Dr. R. Packroff, Dr. M. Baron - BAuA; Prof. Dr. J. Tannenhauer - SMWA; Prof. Dr. St. Lambotte - Hochschule Furtwangen; Dr. D. Kühnel, Dr. V. Richter - Umweltforschungszentrum Leipzig
- Anmeldefrist:
- 23.03.2012
Fabricestraße 8 (vormals Proschhübelstraße)
01099 Dresden
Anfahrtsbeschreibung Dresden
