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Lärm und Akustik

Als Lärm wird Schall bezeichnet, der zu Gehörschäden oder auch zu extraauralen Wirkungen führen kann mit in der Folge zum Teil erheblichen Gefährdungen von Gesundheit und Sicherheit. Neben den physiologischen Wirkungen, wie beispielsweise der Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz, sind die psychischen Wirkungen des Lärms, die sich in einer erhöhten Fehlerquote oder in einer geringeren Aufmerksamkeit und Konzentration ausdrückenden, von besonderer Bedeutung. Dies führt zu Unfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen, mindert die Arbeitsleistung und verursacht letztlich betriebswirtschaftliche Kosten für die Unternehmen. Trotz erheblicher Anstrengungen zur Lärmminderung ist Lärm immer noch einer der wesentlichen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz.

Die Arbeiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Bereich Lärm konzentrieren sich daher insbesondere auf präventive Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmentstehung an der Quelle. Dazu gehören die Entwicklung von Gestaltungslösungen für lärmarme Arbeitsmittel und -systeme. Analyseverfahren, Konstruktionsmethoden und Prinziplösungen stehen dabei im Vordergrund.

Durch die Nutzung und den Aufbau europäischer und internationaler Netzwerke wird eine geringere Geräuschemission von Maschinen, eine Verbesserung und Vereinfachung von Messverfahren und die Entwicklung von Verfahren zur Ermittlung des Standes der Lärmminderungstechnik angestrebt. Die Weiterentwicklung einheitlicher Konzepte zur Behandlung der Emission von Maschinen im Hinblick auf die Angabe der Restgefahren und der Darstellung des Standes der Technik wird koordiniert. So stehen hier unter anderem Einkaufshilfen für betriebliche Beschaffer sowie die Unterstützung der Marktüberwachung im Blickfeld.