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Ein wichtiges neues Arbeitsschutzthema?

Es wird erwartet, dass die Bedeutung der Nanotechnologie weiterhin zunimmt und dass in zunehmendem Maße Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Verbraucherinnen und Verbraucher und die Umwelt exponiert werden.

In einer EU-Expertenbefragung wurden "Nanopartikel und ultrafeine Partikel" bereits als wichtigstes neues Arbeitsschutzthema eingeschätzt. Allerdings können die tatsächliche Exposition von Mensch und Umwelt sowie die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften und Risiken derzeit noch nicht beurteilt werden. Die Notwendigkeit, hierzu Untersuchungen durchzuführen und Wissenslücken zu schließen, wird allgemein anerkannt. Die beabsichtigt hergestellten Nanopartikel ("engineered nanoparticles", "manufactured nanoparticles") sollten nicht als isoliertes Forschungsgebiet betrachtet werden. Aufgrund ihrer Größe sind Gemeinsamkeiten mit den unbeabsichtigt entstehenden (Schweißrauche, Dieselmotoremissionen) und natürlichen Partikeln dieser Größe zu berücksichtigen.
Außerdem sind die Daten der größeren und besser untersuchten Feinstaubpartikel von Bedeutung, da bei der Lungentoxizität Ähnlichkeiten zwischen den Wirkungen beider Partikelfraktionen bestehen.

Das Wirkpotenzial der nanoskaligen Partikel wird derzeit jedoch höher eingeschätzt.

Elekronenmikroskopaufnahme: Dieselrußpartikel mit einem Salzkristall, Foto: S. Plitzko, BAuA

Dieselrußpartikel mit einem Salzkristall

Elekronenmikroskopaufnahme: Schweißrauchpartikel, Foto: S. Plitzko, BAuA

Schweißrauchpartikel

Elekronenmikroskopaufnahme: Partikel einer Tonerstaubmessung, Foto: S. Plitzko, BAuA

Partikel einer Tonerstaubmessung

Fotos: S. Plitzko, BAuA

Diese und weitere Fotos finden Sie in höherer Auflösung in den "Impressionen aus der Welt der Nanopartikel / ultrafeinen Stäube":

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