Aktuelles
Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung von regelmäßig aktualisierten Informationen aus der Welt der Nanotechnologie. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Sicherheitsaspekte und Risiken.
Nachrichten
Neue OECD-Veröffentlichungen
Der Arbeitskreis "Industriell hergestellte Nanomaterialien" (Working Party on Manufactured Nanomaterials - WPMN) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im Dezember 2011 drei weitere Berichte veröffentlicht:
National Activities on Life Cycle Assessment of Nanomaterials (No. 32 - ENV/JM/MONO(2011)54)
Information Gathering Schemes on Nanomaterials: Lessons Learned and Reported Information (No. 31 - ENV/JM/MONO(2011)53)
Regulated Nanomaterials: 2006-2009 (No. 30 - ENV/JM/MONO(2011)52)
Neue Ausstellungszone in der DASA macht "Nano" sichtbar
Ab sofort ist eine ungewöhnliche Reise ins Innerste der Materie in der DASA möglich. Eine neue Ausstellungszone in der Arbeitswelt Ausstellung zeigt die Chancen und Risiken der Nano-Technologie. Die Ausstellungszone knüpft an den Erfolg der 2011 gezeigten Nano-Ausstellung "Nutzen und Visionen einer neuen Technologie" an. Sie verankert die als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts geltende Nanotechnologie nunmehr in der Dauerausstellung der DASA. "Die DASA informiert als Arbeitswelt Ausstellung über die Belange des Menschen in einer zunehmend komplexen Arbeitsumgebung. Nano schafft Arbeitsplätze, fordert aber auch den Arbeitsschutz heraus", so DASA-Leiter Dr. Gerhard Kilger. Die DASA ist eine ständige und bildungsaktive Einrichtung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
SPD fordert die Einrichtung eines Nanoproduktregisters
Die SPD-Fraktion fordert die Bundesregierung in einem Antrag (Bundestagsdrucksache 17/8158) dazu auf, dem Thema Sicherheit im Bereich der Nanotechnologie höchste Priorität beizumessen. Darüber hinaus soll unter anderem im Ministerrat der EU die sofortige Einrichtung eines Nanoproduktregisters gefordert werden. Des Weiteren drängen die Sozialdemokraten auf die Umsetzung eines bereits verabschiedeten Antrages (Bundestagsdrucksache 16/12695), der ebenfalls die Verbesserung der Sicherheitsforschung zum Ziel hat.
Bundestagsdrucksache 17/8158 (PDF-Datei, 246 KB)
Bundestagsdrucksache 16/12695 (PDF-Datei, 106 KB)
BAuA: Forschung und Entwicklung zu Nanomaterialien am Arbeitsplatz (aktualisierte Zusammenstellung)
In der BAuA-Zusammenstellung "Sicherheit und Gesundheit bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Forschung, Entwicklung, Politikberatung und Transfer der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)" werden die derzeitigen BAuA-Aktivitäten im Bereich Nanomaterialien am Arbeitsplatz dargestellt.
Sicherheit und Gesundheit bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Forschung, Entwicklung, Politikberatung und Transfer der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (PDF-Datei, 707 KB)
BAuA: Nano-Forschungsberichte veröffentlicht
Die beiden BAuA-Forschungsberichte "Dispersion and retention of dusts consisting of ultrafine primary particles in lungs" (F 2133) und "Genotoxic mode of action of fine and ultrafine dusts in lungs" (F 2135), erstellt von Herrn Dr. Otto Creutzenberg, ITEM, Hannover, wurden im November 2011 veröffentlicht. Der Forschungsbericht F 2043 "Bedeutung von In-vitro-Methoden zur Beurteilung der chronischen Toxizität und Karzinogenität von Nanomaterialien, Feinstäuben und Fasern", erstellt von Herrn Dr. Markus Roller, Beratungsbüro für Risikoabschätzung, Dortmund, wurde bereits im September 2011 veröffentlicht.
Forschungsbericht "Dispersion and retention of dusts consisting of ultrafine primary particles in lungs" (F 2133)
Pressemitteilung vom 18. November 2011: Forschung: Nanopartikel bleiben meist in Gemeinschaft
Forschungsbericht "Genotoxic mode of action of fine and ultrafine dusts in lungs" (F 2135)
Pressemitteilung vom 28. November 2011: Forschung: Wirkung von Nanopartikeln auf Erbinformation untersucht - Neuartiger Prüfansatz für Nanomaterialien
Forschungsbericht "Bedeutung von In-vitro-Methoden zur Beurteilung der chronischen Toxizität und Karzinogenität von Nanomaterialien, Feinstäuben und Fasern" (F 2043)
Pressemitteilung vom 19. September 2011: Forschung: Aussagekraft von In-vitro-Tests bei Nanomaterialien untersucht
Bundestag: Aktionsplan Nanotechnologie kontrovers bewertet
Chancen und Risiken der Nanotechnologie haben am Freitag, 21. Oktober 2011, auf der Tagesordnung des Bundestages gestanden. Die Abgeordneten diskutierten über den Aktionsplan Nanotechnologie 2015 (17/4485) und einen Antrag der Koalitionsfraktionen (17/7184). Union und FDP unterstützten die weitere Förderung der Forschung. Kritik kam von der Opposition: Sie hielt die Ausführungen der Regierung, vor allem aber den Antrag, für zu unkonkret.
Bundestagsdrucksache 17/4485 (PDF-Datei, 474 KB)
Bundestagsdrucksache 17/7184 (PDF-Datei, 103 KB)
Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
In der Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Aktivitäten und Positionen der Bundesregierung im Bereich der Chemikalienpolitik auf nationaler und europäischer Ebene" (Bundestagsdrucksache 17/6955) vom 08.09.2011 bezogen sich 18 der 55 Fragen auf das Thema "Nanotechnologie". In der Bundestagsdrucksache 17/7162 vom 27.09.2011 sind nun die Antworten zu finden.
Bundestagsdrucksache 17/6955 (PDF-Datei, 58 KB)
Bundestagsdrucksache 17/7162 (PDF-Datei, 126 KB)
Neue Nano-Messstrategie
Im Herbst 2011 hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), der Technischen Universität Dresden und des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) den Ansatz einer gestuften Messstrategie "Tiered Approach to an Exposure Measurement and Assessment of Nanoscale Aerosols Released from Engineered Nanomaterials in Workplace Operations" veröffentlicht.
Die gestufte Messstrategie beinhaltet einen pragmatischen Ansatz zur Messung der inhalativen Exposition gegenüber Nanomaterialien. Die einzelnen Stufen des Ansatzes werden nun noch mit speziellen Strategien unterlegt (BMBF-Projekt NanoGEM).
Tiered Approach to an Exposure Measurement and Assessment of Nanoscale Aerosols Released from Engineered Nanomaterials in Workplace Operations (PDF-Datei, 2 MB)
Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Thema Nanotechnologie
Eine EU-Verordnung, nach der technisch hergestellte Nanomaterialien in Lebensmitteln gekennzeichnet werden sollen, wird derzeit in zweiter Lesung beraten. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 17/5744) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Bundestagsdrucksache 17/5643) mit. Nach der vorgesehenen Vorschrift müsse die Bezeichnung einer solchen Zutat um das in Klammern gesetzte Wort "Nano" im Zutatenverzeichnis ergänzt werden. Wie die Bundesregierung weiter mitteilt, werden Nanomaterialien als Chemikalien behandelt und unterliegen als solche den europäischen und nationalen gesetzlichen Regelungen. Die Risiko- und Gefahrenbewertung erfolge ebenfalls auf Basis gesetzlich vorgeschriebener Verfahren. Aus Sicht des Arbeitsschutzes seien Nanomaterialien in der Form von Stäuben maßgeblich in Bezug auf mögliche Gesundheitsgefahren.
Bundestagsdrucksache 17/5744 (PDF-Datei, 148 KB)
Bundestagsdrucksache 17/5643 (PDF-Datei, 74 KB)
OECD-Veröffentlichung "Current developments/activities on the safety of manufactured nanomaterials"
Der Arbeitskreis "Industriell hergestellte Nanomaterialien" (Working Party on Manufactured Nanomaterials - WPMN) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt in seiner neuesten Veröffentlichung "Current Developments/Activities on the Safety of Manufactured Nanomaterials" (Stand: Mai 2011) die derzeit laufenden Aktivitäten im Bereich Nanotechnologie dar.
Nanotechnologie-Newsletter
Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von Internetseiten, die regelmäßige Newsletter zum Thema Nanotechnologie anbieten.
