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Gesundheitsschutzkonzepte für kleine und mittlere Hafenbetriebe beim Auto- und Massengutumschlag

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat der HSFG - Hamburger Sozialforschungsgesellschaft e. V. - den Auftrag gegeben, ein Gesundheitsschutzkonzept zu entwickeln, das den heterogen Bedingungen der Hafenarbeit in den Umschlagsbereichen Massengut und Automobile gerecht wird und praxisnah eingesetzt werden kann.

Die empirischen Ergebnisse der arbeitswissenschaftlichen Forschung zur Feststellung von Ursachen potentieller arbeitsbedingter Erkrankungen und Unfällen, stellt eine notwendige Basis für das praxisorientierte Verfahren zur Beurteilung gefährlicher Arbeitsbedingungen, -verrichtungen und -orte und zur gesundheitlichen Prävention dar.

In den letzten Jahren wurde in den Unternehmen immer stärker erkannt, dass arbeits- und organisationspsychologische und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz systematisch unterstützen können.

Die Frage ist, wie können die wissenschaftlichen Erkenntnisse in ein Sicherheits-Management-System (SMS) einmünden, das die Arbeitssicherheit und die Qualitätssicherung zusammenführt und die bisherigen - an den technischen und naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen orientierten - Aufgabenfelder des betrieblichen Gesundheitsschutzes effizienter ausfüllt.

Ein integriertes Qualitäts- und Sicherheitsmanagementsystem bietet Ansatzpunkte für sowohl für die Einbindung der bereits vorhandenen betrieblichen und gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsschutzinstitutionen als auch die unmittelbare Einbindung der Mitarbeiter in einen systematischen Regelkreis.

 
Lange, J.; Kessel, G.; Stehrenberg, B.; Groth, J.:
Gesundheitsschutzkonzepte für kleine und mittlere Hafenbetriebe beim Auto- und Massengutumschlag. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 2002. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Forschungsbericht, Fb 961)
ISBN: 3-89701-869-1, 280 Seiten, Projektnummer: F 817, Papier

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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44061 Dortmund

Tel. 0231 9071-2071
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Signaturen der BAuA-Bibliothek:
0580/1934; B 03134/F 961; D 03134/F 961

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