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Sicherheits- und Gesundheitsschutzaspekte beim Containerumschlag im Hafenbereich unter besonderer Berücksichtigung der Seeschiffsassistenzen, beteiligter Verkehrsträger und Diversifikationen in der Hafenwirtschaft

Bei der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz haben sich in den beiden letzten Jahren durch die nationale Umsetzung der einschlägigen EU-Richtlinien im normativen Bereich wesentliche Veränderungen ergeben. Die zentralen Veränderungen lassen sich mit den Begriffen Prävention und Partizipation umschreiben. Die daraus erforderlichen konzeptionellen einzelwirtschaftlichen Umsetzungen dieser Normen/Vorschriften und die Neugestaltung der staatlichen und nichtstaatlichen Überwachungs- und Beratungsinstitutionen müssen abgeschlossen und routinisiert werden.

Die Hamburger Sozialforschungsgesellschaft (HSFG) hat sich in dem Verkehrssektor Hafenwirtschaft mit dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz - gefördert von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) - auf beiden Ebenen beschäftigt. Auf der betrieblichen Ebene wurden geeignete Instrumente zur Erfassung von Gesundheitsgefährdung und Unfallrisiken entwickelt und eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Gefährdungsschwerpunkte, bezogen auf die Haupttätigkeiten im Hafen, durchgeführt. Auf der überbetrieblichen Ebene wurde eine Bestandsaufnahme des Aufgabenspektrums und der Kooperationsstrukturen der staatlichen Überwachungsorgane in den Hafenstandorten Hamburg und Bremen vorgenommen.

Aus den Ergebnissen der Bestandsaufnahmen und Analysen wurden praxisorientierte Konzepte entwickelt, die als unterstützende Methoden und Instrumentarien für eine Umsetzung der AuG-Normen in den Hafenbetrieben dienen und die Basis für ein betriebliches Sicherheits-Management-System (SMS) bilden.

Der vorliegende Bericht enthält eine Fassung der für die betriebliche Anwendung erarbeiteten Instrumente zur Erhebung der Gesundheitsgefährdungen und Unfallrisiken in der Hafenwirtschaft. Im Teil A des Berichts wird das Forschungsfeld "Seehafenverkehrssystem" detailliert vorgestellt. Teil B befaßt sich mit den theoretischen Grundlagen und Forschungsansätzen zur Erkennung und Reduzierung von Gefährdungspotentialen und den Methoden und Instrumenten zur Erfassung der Gesundheits- und Unfallrisiken. Im Teil C sind die Arbeitsprozesse und Tätigkeiten unter Berücksichtigung spezifischer Belastungen und Gefährdungen dargestellt. Teil D enthält eine auf die Haupttätigkeiten bezogene systematische Analyse der Gesundheitsgefährdungen und Gefahrenschwerpunkte. Im abschließenden Teil E werden auf der Grundlage der vorliegenden Bestandsaufnahmen und Analysen praxisorientierte Handlungsempfehlungen für eine präventive und partizipative AuG-Umsetzung aufgezeigt.

 
Lange, J.; Kessel, G.; Stehrenberg, B.; Groth, J.:
Sicherheits- und Gesundheitsschutzaspekte beim Containerumschlag im Hafenbereich unter besonderer Berücksichtigung der Seeschiffsassistenzen, beteiligter Verkehrsträger und Diversifikationen in der Hafenwirtschaft. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 1998. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Forschungsbericht, Fb 817)
ISBN: 3-89701-227-8, 328 Seiten, Papier

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